Krisensichere Rente vom Chef

Betriebsrente(djd). Für viele Arbeitnehmer wird die Betriebsrente künftig das wichtigste Alterseinkommen neben der gesetzlichen Rente sein. Mit der Finanz- und Börsenkrise machen sich nun aber Bedenken breit: Könnte auch die Vorsorge über den Arbeitgeber in Gefahr geraten?

“Um seine betriebliche Altersversorgung muss sich niemand Sorgen machen”, sagt Wolfgang Wagemann von der Allianz Lebensversicherungs-AG (Allianz Leben). “Denn abhängig von der Versorgungsart greifen unterschiedliche Sicherungssysteme: Es gelten strenge Anlagegrundsätze, wir hohe Rückstellungen, die sicher in einem Sondervermögen liegen. Die Risiken werden laufend von uns selbst (z. B. über Stresstests) und von der staatlichen Aufsichtsbehörde überwacht.”

Alle ausgewaehlten Wege gut gesichert

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Pensionssicherungsverein (PSV) in Köln. Er ist eine Selbsthilfeeinrichtung der deutschen Wirtschaft. Rund 70.000 Unternehmen finanzieren ihn mit einer Umlage. Der PSV schützt die Leistungen und Anwartschaften aus der betrieblichen Altersversorgung, falls ein Unternehmen pleite gehen sollte. Diese Garantie gilt für drei der fünf Wege zur betrieblichen Altersversorgung: die Direktzusagen, die Unterstützungskassen und die Pensionsfonds. “Die meisten unserer Kunden entscheiden sich für die Durchführungswege Direktversicherung und Unterstützungkasse”, betont Wolfgang Wagemann vom Marktführer Allianz, dem jedes fünfte deutsche Unternehmen bei der Mitarbeitervorsorge vertraut. “Auch hier gibt es für jeden Kunden gleich mehrere Sicherheitslinien”.

Strenge Anlagegrundsätze

“So werden bei uns beispielsweise äußerst strenge Anlagegrundsätze nach den Prinzipien der Mischung und Streuung eingehalten. Diese Vorschriften haben sich in der aktuellen Finanzkrise bewährt”, betont Wolfgang Wagemann. “Als erfahrener Risikomanager verfügen wir über Mechanismen zur Sicherstellung aller Garantien. Dies hat sich über viele Jahrzehnte gezeigt.”

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